Dänemark 2012

D Ä N E M A R K 2012

                      Unsere erste Bekanntschaft mit einem wunderbaren Land………………………

Nach einer Zeit voller Termine und Arbeit haben wir es anfangs Juli endlich geschafft: FERIEN! Es ist Samstagmorgen um 4:30 Uhr als wir Wattwil in Richtung Dänemark verlassen. Wir rechnen mit zwei Reisetage bis nach dem kleinen Ort Sonderborg in Dänemark. Viele Recherchen im Internet, lesen von Reiseberichten und Reiseführern haben in uns das Reisefieber für dieses Land geweckt. Die letzten Wetterprognosen sagen uns ein Wetter mit Sonne und Regen voraus. Die Fahrt durch Österreich und weiter durch Deutschland Richtung Norden geht ohne Stau und Unfälle flott voran. Im späteren Nachmittag passieren wir eine unserer lieblings Städte HAMBURG mit dem Wissen, dass wir der Hansestadt auf der Rückriese einen Besuch abstatten werden. In Richtung Flensburg steuern wir einen Rastplatz auf der Autobahn mit einem ADAC Stand für eine Stauberatung. Leider können die netten Leute vom ADAC uns keinen Stau anbieten, dafür eine Reisekarte von Dänemark – diese Karte sollte uns im Verlaufe unserer Reise durch Dänemark noch sehr viele nützliche Tipps über die vielen Sehenswürdigkeiten geben. Die rund 1000 km haben wir so gut bewältigt, dass wir bereits am frühen Abend unseren ersten Campingplatz in Sonderburg ansteuern. Bereits auf der Anfahrt haben wir uns über unser neues Navigationsgerät von ZENEC mit dem Platz in Verbindung gesetzt, um zu klären ob wir noch am Abend Zugang zum Platz erhalten. Die Besitzerin des Platzes versichert und dass bis 22 Uhr willkommen sind. Auf der Anreise machen wir einen Halt im Ort Sonderborg um ein wenig Lebensmittel für das Nachtessen zu besorgen. Dieser Halt hat sich als wertvoll erwiesen – was wir nicht wussten – es hat auf den vielen sehr schönen Campingplätzen fast keine Restaurants und die Läden, wenn es überhaupt einen hat, nur ein sehr beschränktes Angebot an Lebensmitteln anbieten. Gespannt fahren wir in Richtung Meer, vorbei an grünen und saftigen Wiesen, grossen Kornfeldern und kleinen schmucken Häusern. Wir sind gespannt was unser erwartet!

Bei der Ankunft ist es bedeckt und ein Wind bläst uns um die Ohren. Aber wir dürfen ganz vorne mit Meerblick unseren Stellplatz mit Strom, Wasser und Abwasser beziehen. Die ersten Formalitäten sind schnell erledigt und der Antrag für die Dänemark Campingkarte stellt der Platz gleich für uns aus. Jetzt sind wir registriert und müssen von nun an nur noch unsere Campingkarte auf dem nächsten Platz vorweisen und damit sind alle Formalitäten erledigt. SUPER. Müde aber glücklich kochen wir uns selbstgemachte Pasta und legen uns früh ins Bett.

Am nächsten Morgen weckt uns die Sonne und ich begebe mich zur Rezeption um die am Vorabend bestellten Brötchen abzuholen. Wir geniessen unser erstes Frühstück mit Meerblick im Wohnmobil unserer Ferien. Nach einem feinen Nesspresso und leckeren Brötchen bereite ich die Velos für einen Ausflug nach Sonderborg vor. Der Radweg führt uns wieder durch die grünen und gelben Wiesen und Felder und nach ein paar Kilometer erreichen wir das kleine Örtchen Broagar, das eine sehr schöne Kirche hat mit einer ganz speziellen Gedenkstädte für die Gefallenen des ersten Weltkrieges.

Die Reise mit dem Velo führt uns weiter zu einer stillgelegten Ziegelsteinfabrik die mit viel Liebe zum Detail für Besucher restauriert wurde. In verschiedenen Wohnungen wird dem Besucher verdeutlich wie die Menschen in den jeweiligen Epochen gelebt haben und welchen Komfort zur damaligen Zeit Standard war. Erstaunlich ist für uns dass alles frei zugänglich ist und die Wohnungen sind so dargestellt, wie jeden Moment jemand nach Haus kommt. Keine Absperrungen, keine Alarmanlage und keine Aufsichtsperson bewachen die Ausstellungen. Wir bestaunen die Ausstellung und geniessen den Blick auf das Meer und die warmen Sonnenstrahlen.

Nach dem Ausflug kehren wir zum Campingplatz zurück. Nach dem Essen begeben wir uns zu Fuss der Küste entlang und horchen dem Meer und lassen uns von den Wellenklängen inspirieren bevor wir uns nach einem wunderbaren Tag zu Ruhe begeben.

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